Erhaltung, Verwaltung, Hege und Pflege von wilden Tieren

Die nachhaltige Erhaltung von einem 36 000 Hektar großen Stück Land erfordert täglich harte Arbeit und beträchtliche Finanzierung. Infrastruktur so wie Zäune und Wasserstellen müssen ständig repariert und gewartet werden, doch die größte finanzielle Herausforderung ist das Füttern von etwa 10 000 Tieren während Dürrezeiten, welche Namibia regelmäßig treffen. Im Jahre 2013 mussten täglich sechs Tonnen Luzerne gerfüttert werden, um das Überleben tausender hungriger Tiere zu gewährleisten. Die Luzerne musste von mehreren Lieferanten in Namibia und Süd Afrika gekauft und transportiert werden.

Damit das Überleben jeder einzelnen Spezies in unserem Wildreservat garantiert werden kann, darf die Tragfähigkeit des Landes nicht überschritten und die Anzahl mancher Tiere dezimiert werden. Da nicht viele Raubtiere im Okonjati Wildreservat ansässig sind, müssen besonders grasende Tierarten durch den Wildverkauf alle paar Jahre reduziert werden.

Der Wildfang - ein kurzer Überblick

Wer den Film "Hatari!" aus den 60-gern mit John Wayne gesehen hat, wird sich mit Recht über die ersten unerprobten Methoden des Wildfangs wundern. Die ersten afrikanischen Wildtiere wurden mithilfe von Pferden, alten Wagen, zu Fuß, mit Seilen, Netzen, Willenskraft und sehr unbändigem Mut gefangen. Natürlich waren diese Methoden äußerst gefährlich für Mensch und Tier.

Die Techniken und Methoden, die heute zum Wildfang angewendet werden, wurden von Jan Oelofse, dem Gründer der Mount Etjo Safari Lodge und dem Mann erfunden und entwickelt, der selbst die Tiere für den legendären Film "Hatari!" fing und trainierte. Seine Methode, heute noch als die "Oelofse Methode" bekannt, macht Gebrauch von einer trichterförmigen Struktur, bestehend aus an Stahlkabeln befestigten und einziehbaren Plastikplanen. Sobald die Tiere mithilfe eines Helikopters in den "Mund" des Trichters gejagt wurden, werden die Vorhänge hinter ihnen zugezogen und die Tiere sind gefangen. Die Herde wird dann bis an den Durchlass am Ende der Struktur gejagt, entweder mit Helikopter oder zu Fuß, wo bereits ein Lastwagen bereit steht, der die Tiere abtransportiert.

Diese Methode ermöglichte den Handel mit wilden Tieren (heute ein Millionengeschäft), rettete unzählige Tierleben und bedeutete einen unwahrscheinlichen Beitrag zum Naturschutz. Diese einfache Methode, die Kombination von schlauen Mechanismen und moderner Technologie, hat längst manuelle Fangmethoden überflügelt und wird auch in Zukunft noch von großer Bedeutung sein.

Ein Reservat für seltene Spezies

Das Okonjati Wildreservat bietet vielen seltenen Spezies ein Zuhause, unter anderem Geparden, Rappenantilopen, Pferdeantilopen, Nyala, Schwarzem Springbock, Moorantilope und schwarzem Nashorn. Damit diese sensiblen Spezies überleben, werden bestimmte Vosichtsmaßnahmen getroffen. Die Geparden, die während der Fütterung beobachtet werden können, werden gegen Krankheiten geimpft und bekommen jeden zweiten Tag ein ganzes Tier gefüttert, damit sie alle Nährstoffe aus Knochen, Haut und Knorpel zu sich nehmen. Viele Spuren und die Kadaver erlegter Tiere sind der Beweis dafür, dass sich mehrere Geparden im Okonjati Wildreservat aufhalten, obwohl die Katzen sehr, sehr selten gesichtet werden.

Der Bergriedbock ist die seltenste Antilope auf Mount Etjo Safari Lodge, mit nur etwa 11 Individuen. Schwarznasen Impala und schwarze Springböcke werden in einem getrennten Teil des Wildreservats angehalten, damit diese Subspezies sich nicht mit der anderen Subspezies mischt. Die Moorantilope und Nyalas sind grüneres Habitat gewohnt, nur wenige Tiere sind im Okonjati Wildreservat anzutreffen.

Elefanten-Umsiedlung in die DRC

In einer gemeinsamen Aktion zwischen Wildlife Vets Namibia, Parc de la Vallée de la N'Sele und Mount Etjo haben wir Elefanten aus Namibia in ein Reservat in der Demokratischen Republik Kongo (DRC) umgesiedelt. Sie fragen sich vielleicht, warum? Klicken Sie auf die Schaltfläche unten, um alles darüber zu lesen:

Alle Zimmerpreise beinhalten wi-fi, Abendessen, ein komplettes Frühstück, Tourismusabgabe und Mehrwertsteuer.

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